Das kleine Bild zeigt die Situation, als ich am Space Center Kennedy auf dem Parkplatz ins Auto einsteigen wollte. All diese Aufnahmen entstanden aus dieser Entfernung, ich bin nur nach rechts und links zur Seite gegangen





 

 

Weitere Fotothemen und Bilderschauen:


Die grafische Seite entdecken

Ein Bild, das haften bleiben soll, muß einfach und prägnant sein. Damit wird es für jeden Betrachter lesbar und verständlich. Und das geht ganz einfach dadurch, daß die Grafik des Motivs beachtet wird. Jeder Fotograf hat schon Türen und Fenster mit seiner Kamera "gesammelt". Doch wie oft wurde dabei die Tür oder das Fenster als Rechteck - eben grafisch - fotografiert. Ist das Rechteck doch die grafische Form einer Tür oder eines Fensters. Oder war beides vielleicht doch ein leichtes Trapez, weil die Aufnahme von dem Standpunkt aus erfolgte, an dem das Motiv entdeckt wurde? Was ist für Sie einfacher, einen Baum zu zeichnen oder die Silhouette eines Baumes? Sie können das Beispiel Baum durch Haus, Kopf, Hund, Katze, Auto, ja durch jeden anderen Begriff ersetzen. Immer dann, wenn es um die rein grafische Form geht, traut sich jeder Fotograf auch das Skizzieren zu. Und warum wird dann diese grafische Form so selten im Bild sichtbar?

Unordnung
Mangelnde grafische Gestaltung ist kein Fehler, der nur beim "Knipsen", beim spontanen Fotografieren auftritt, sondern er ist besonders häufig da anzutreffen, wo es so tolle Motive gibt, so daß die Fotografen vor lauter Begeisterung alles andere vergessen, um ja möglichst viel fotografisch festzuhalten. Das erleben Sie im Carneval in Venedig genau wie beim Motorsport am Nürburgring. Hier hilft es seine Fototechnik automatisiert zu haben und für die Bildgestaltung "Checkliste" parat zu haben, das Motiv vorab mit dem Diarahmen in der Hand "Abzuknipsen". Meine ganz persönliche

Checkliste:

  1. Hintergrund, wo stört etwa, wo ist etwas auffälliges oder oder zu helles Detail zu sehen?
  2. Ist das Motiv frei im Raum erkennbar?

Ungeeigneter Hintergrund
Das menschliche Auge sieht subjektiv und selektiv, unsere Kamera und die Objektive dagegen sind kompromißlos nüchtern und registrieren alles. Wenn das Motiv begeistert, sehen die wenigsten Fotografen das Umfeld, geschweige denn den Hintergrund. Und unterstützt wird das durch das Sucherbild, das im Normalfall den Hintergrund anders darstellt, als er später im Foto erscheint. Das Motiv wird - mit ganz wenigen Ausnahmen - heute stets mit der größten Blendenöffnung des verwendeten Objektivs zur Einstellscheibe projiziert. Fotografiert wird aber in mehr als neunzig Prozent aller Fälle mit einer anderen Blende. Was bei Blende 2,8 im Hintergrund unauffällig, da völlig unscharf ist, kann bei Blende 11 zu einem unangenehmen und um Aufmerksamkeit heischenden hellen Störenfried werden. Der Druck auf den - hoffentlich vorhanden - Abblendknopf zeigt die tatsächliche Bildwirkung, hilft Fehler vermeiden.

 

lissabon-sprung01

Wichtig:
Alle Termine

linkbild2

"unglückliche"
Gewohnheiten

Sylt

auf Sylt 2001
trainieren

Glas

Vorder- und
Hintergrund

Rittig

Seminar-Galerie:
Bildgestaltung