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 Selektiv auf den helleren Hintergrund gemessen, gespeichert und mit einer kleinen Prise Blitzlicht aufgehellt. Das ist die erlebte Lichtstimmung, im Februar, nachmittags um 5 Uhr.
Die Messung auf das Denkmal liefert zwar mehr Details, aber keine Stimmung.
 Geblitzt bei langer Synchronisationszeit und Belichtungskorrektur -1 für die Nachtaufnahme
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Der Unterschied vom Blitzen und Aufhellen
Die ganze moderne Blitztechnik, wie sie hier dargestellt wird, besteht tatsächlich nur aus zwei verschiedenen Grundtechniken:
1.: Das Licht des Elektronenblitzgeräts ist das Hauptlicht. Es liefert die für eine Belichtung notwendige Gesamtlichtmenge.
2.: Das Licht des Elektronenblitzgeräts hilft beim Beleuchten und ist nur ein Teil der Gesamtbelichtung. Der sich besonders in den Schattenpartien bemerkbar macht.
Alle Blitztechniken, ganz gleich wie sie genannt werden, sind nur Varianten
dieser beiden Methoden, die die Aufgabe haben, das Risiko von Fehlbelichtungen
zu reduzieren oder die Aufnahmetechnik noch stärker zu automatisieren.
Da die Einteilung so wichtig für alles ist, was mit Blitzen zu tun
hat, hier noch einmal:
Es wird (1.) geblitzt oder (2.) zusätzlich geblitzt.
Es wird für Punkt zwei bewußt auf die Formulierung "Aufhellblitzen"
verzichtet, denn das ist nur eine, wenn auch die bekannteste Art, Blitzlicht
zusätzlich einzusetzen. Deshalb spreche ich höchstens von der
Aufhelltechnik oder meist sogar nur von einer "Prise Blitz". Auch wer
noch mit einer Kamera fotografiert, die nur reines Blitzlicht messen kann
oder überhaupt keine Blitzerei unterstützt, muss nicht
auf moderne Aufhelltechnik verzichten. Er muß jedoch ein oder zwei
Handgriffe mehr ausführen und mitdenken Blitztechnik, so wie sie
hier vorgestellt wird, ist die einfachste Möglichkeit, stets professionelle
Bildqualität durch und mit Blitzlicht zu erhalten, ohne daß
dazu über die Anschaffung einer eigenen Studio-Blitzanlage nachgedacht
werden muß.
Wer in Zukunft zusätzlich zu seiner bisherigen Aufnahmetechnik noch
ein zweites oder drittes Bild vom gleichen Motiv macht, aber mit der optimalen
Prise Blitz, wird mehr vorzeigbare und immer technisch bessere Bilder
erhalten. So kann jeder durch wenige Aufnahmen selbst schnell feststellen:
Blitzlicht, und sei es nur eine Prise, richtig eingesetzt, ist viel besser
als sein Ruf.
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