Fotografieren
ist so einfach geworden: Kamera hinhalten, Ausschnitt wählen und
abdrücken: Schon verwandeln Sie eine dreidimensionalen Wirklichkeit
ein planes, einfaches zweidimensionales Bild. Doch ist es stets das Bild,
das sichtbar werden lässt, was Sie erlebt haben oder war es mal wieder
nur das, was die Kamera gesehen hat. Deshalb heißt das Seminar-Ziel:
Das Notwendige an Fototechnik zu verstehen und zu beherrschen, um vorzeigbare
Sinn-Bilder statt Ab-Bilder schaffen zu können. Auch wenn Ihre Kamera
drei verschiedene
Meßmethoden
und Programme aufweist, so gibt
es doch nur eine einzig ideale Kombination für den
Dia-Fotografen
und eine für den Papierbild-Fotografen.
Papierbilder lassen sich zu nahezu 100 Prozent und anspruchsvolle Dias,
bei denen Wert auf optimale Wiedergabe der vorgefundenen Stimmungen gelegt
wird zu gut 80 Prozent automatisch lösen. Sie müssen deshalb
nicht alle Meßmethoden und Belichtungsautomatiken regelmäßig
wechseln. Es ist jedoch hilfreich die Grenzen seiner persönlichen
Fotografierweise zu kennen und dann je nach Motiv, Lichtsituation und
Filmmaterial zu entscheiden, die Automatik zu wechseln, zu beeinflussen
etwa durch
Speichern oder Aufhellblitzen.
Deshalb können Sie alles Wichtige zur Belichtung von der einfachen
Ersatz-Messung bis hin zum
kreativen Interpretieren intensiv während des Seminars trainieren.
All dies immer mit der Absicht, die Bildaussage und die Stimmung bei stets
technisch perfekten und damit auch druckreifen Fotografien zu optimieren.
Doch es werden auch alle Ihre persönlichen Fragen nach dem richtigen
Film, sowie der Einsatz der verschiedenen
Objektiv-Brennweiten
für den Bildausschnitt und/oder die Gestaltung beantwortet. Beispielsweise:
Warum sollte in engen Gassen öfters mit dem
Tele- statt Weitwinkel-Objektiv fotografiert werden?
Doch auch alle andern Fragen werden beantwortet wie: Was bedeuten
Verschlusszeit und Blendenöffnung
für die Bildgestaltung, was für
die Belichtung? Was ist bei Mehrfachbelichtung zu beachten? Wie kann man
die Abblendtaste sinnvoll nutzen?
Was nützt das Notieren von technischen Daten? Und das Wichtigste:
All
das zum besseren Bildermachen wird auch in der Praxis intensiv geübt
und das Ergebnis am Leuchtpult und in der Projektion ausführlich
besprochen.
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