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Viermal das gleiche Motiv, doch unterschiedliche Messpunkte bei der mittenbetonten Integral-Messung. Dann Belichtungsspeicherung und eventuell den Ausschnitt verändert. Nahezu gleiches Ergebnis mit einer Selektiv-Messung.

 
Meßmethoden und Meßtechniken

Für eine technisch richtige Belichtung soll auf eine lichtempfindliche Filmschicht genau die Lichtmenge einwirken, die anschließend durch Farbwiedergabe, Tonabstufung, Dunkel- und Helligkeit ein Bild liefert, das möglichst nah ans Original kommt.

Es gibt zwei prinzipielle Arten dieses Licht zu messen und die Intensitär zu bewerten: Lichtmessung (nicht verwechseln mit Lichtermessung) und Objektmessung.

Lichtmessung
Bei der Lichtmessung wird vom Motiv aus (in Richtung Kamera)gemessen und zwar die Beleuchtungsstärke des Lichts mit dem Vorteil, daß die Eigenfarbe des Motivs nicht als Helligkeitswert das Ergebnis beeinflussen kann.

Objektmessung
Handbelichtungsmesser - ohne Kalotte (einer weißen lichtdurchlässigen Halbkugel)und alle Kameras mit Belichtungsmessung, arbeiten mit der Methode der Objektmessung. Dies hat einen großen Nachteil:

Die Farben des Motivs können das Meßergebnis verfälschen, da der Belichtungsmesser nicht erkennen kann,ob er etwa eine schwarze Fläche ausmißt oder ob tatsächlich wenig Licht vorhanden ist. Damit der Fotograf das nicht berücksichtigen muß, haben die Techniker bestimmte Programme für die Objektmessung erfunden:

Integralmessung
Mit der reinen Integralmessung, auch bekannt als "Arbeitsblenden-Messung", fing alles an, das ist pure "Objekt-Mesung".

Mittenbetonte Integralmessung
Bei ihr sollte stets das Hauptmotiv im zentralen Meßfeld sein, der Himmel nur, wenn es aus dramaturgischen Gründen etwa bei einem Sonnenuntergang mit Silhouettencharakter sinnvoll ist. Doch dies ist die ideale Meßmethode für Diafotografen und jeden, der kreativ, eben stimmungsmäßig seine Bilder belichten will .

Selektiv-Messung
Das Meßfeld ist meist geringfügig kleiner als bei der "mittenbetonten Integral-Messung". Die Unterschiede - auch bei der Gewichtung des Meßfeldes werden überschätzt. Wichtiger ist in meinen Augen, daß der Fotograf seine persönliche Meßmethode beherrscht.

Spotmessung
Die Messung für Könner, die jedoch viel Erfahrung verlangt. Der kleine Meßkreis, der Spot, liefert stets ein 18 Prozent Ergebnis, den Helligkeitswert, der einer genormten Graukarte entspricht, die damit ein wichtiges Zubehör wird, oder Sie nehmen eine Ersatzmessung vor.

Mehrfeldmessung
Universelle Meßmethode, die bei Minolta eine Waben-Mehrfeldmessung ist, und selbst für Diafotografen eine wirkliche Arbeitserleichtwrung in allen (!) Motivbereichen für meist technisch korrekte Belichtungen ohne jede zusätzliche Korrektur. Für rein kreative Belichtung ist bei Dynax-Modellen ein blitzschnelles Umschalten auf eine zusätzliche mittenbetonte Integralmessung möglich.

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