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Blende und Verschlußzeit
Die für eine korrekte Belichtung notwendigen Parameter werden seltener von technischen Notwendigkeiten geprägt, als es viele Hobbyfotografen glauben. Ihre Werte sind interpretierbar und können sich gestalterischen Gesichtspunkten unterordnen.

Die notwendige Verschlußzeit
Eine lange, man spricht sogar von "zu langer" Zeit, läßt die Bewegung mit Bewegungsspuren oder Wischeffekte erscheinen. Kann aber auch einfach verwackelt sein.

Eine kurze Verschlußzeit "schneidet" eine winzige Phase aus dem Bewegungsablauf heraus, belichtet und fixiert dies, läßt die Bewegung so scheinbar "einfrieren". Das Fotografieren ohne Bewegungsunschärfen im Bild ist somit allein von der Belichtungszeit abhängig. Wie kurz sie sein muß, oder wie lang sie sein darf, hängt jedoch nicht nur vom "Tempo" des Sujets ab. Mitentscheidend ist beispielsweise die Brennweite.

Je länger die Brennweite ist, um so größer wird das Motiv im Bild und um so größer die im Foto zurückgelegte Strecke im Zeitraum der Belichtung. Die Folge: Je langbrennweitiger das Objektiv ist, um so kürzer muß die Verschlußzeit sein, um Bewegung einzufrieren.

Doch auch die Aufnahme-Entfernung hat Einfluß auf die notwendige Zeit. Das "näher am Motiv sein" hat die gleiche Wirkung wie eine längere Brennweite, nämlich einen größeren Abbildungsmaßstab. So wird diese Aufnahmeentfernung bzw. der Abbildungmaßstab bei den Motiv-Programmen berücksichtigt.

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